Sind Schulabgänger dumm?
In Deutschland gibt es immer noch zu viele Arbeitslose. Vor allem Schulabgänger haben Probleme einen Ausbildungsplatz zu bekommen, weil ihre Schulbildung oftmals ungenügend ist. Wenn bei den Ausbildungsbetrieben die Bewerbungen eingehen, werden diese erst einmal sortiert, nach dem Motto “ Die guten in Töpfchen…..“. Wer durch das Raster fällt bekommt gleich eine Absage erteilt. Die Schulabgänger die es bis zum Vorstellungsgespräch schaffen sind aber noch lange nicht auf der Zielgeraden. Zuerst müssen sie noch einen Eignungstest bestehen, der nicht immer einfach ist. Es kommt immer auf den Beruf an, was sich die Ausbildungsbetriebe für Aufgaben ausdenken. Wer zum Beispiel einen Beruf ausüben will, bei dem Mathematik gefragt ist, muss auch mit schweren mathematischen Aufgaben rechnen. Wer da nicht weiß was es mit der Potenz auf sich hat bzw. wie mit Potenzen gerechnet wird, geschweige denn was Arginin ist, kann schon ein Problem haben.
Das eigene Wissen wird oft überschätzt
Es gibt sehr viele Schulabgänger, die ihr Wissen wesentlich höher einschätzen, als es in Wirklichkeit ist. Von den Eignungstests erwarten sie sich einfache Aufgaben, die im Handumdrehen gelöst werden können. Mit Sicherheit gibt es auch Ausbildungsbetriebe die sich mit einfachen Tests zufrieden geben, weil ihre Arbeit vielleicht nicht so anspruchsvoll ist. Da reicht es aus, wenn die zukünftigen Auszubildenden ein räumliches Vorstellungsvermögen haben oder die Zahl X mit der Zahl Y addieren können. Das sind dann aber eher die Berufe für die sich auch Schulabgänger der Hauptschulen bewerben können. Wer aber im Leben etwas erreichen und einen Beruf ergreifen will, der ihm später ein ordentliches Einkommen verspricht muss schon ein bisschen mehr auf dem Kasten haben.